Akademie für Visionen und Entwicklung
13.05.2018 | Balance

Über den Dächern von Berlin

Matrix-2-Point® live - Eine wahre Story - Mai 2018

Eine Story die beschreibt wie einfach das „Matrixen“ funktioniert, wenn man es anwendet.

Ich hatte fantastische Seminartage in Berlin, aber zunächst einmal möchte ich euch an meinem ereignisreichen Abschlusstag teilhaben lassen. Gerne erzähle ich euch in den Seminaren, dass man nicht immer alles versteht, was die Realität, die wir erfahren mit dem was wir in der Matrix kreieren wollten zu tun hat. Und dass es immer nur darauf ankommt, wie wir mit der Situation umgehen. Einzig und allein unser Empfinden, entscheidet wie wir den Augenblick wahrnehmen. Wir können die Situation nicht ändern, auf mache Dinge haben wir keinen Einfluss, aber worauf wir immer Einfluss haben, das ist unser Gefühl dazu und somit auch wie es uns damit geht.

Ich war am Sonntag Morgen sehr entspannt, habe mich auf das Seminar  und auf meinen abendlichen Rückflug nach Mallorca gefreut. Da ich glücklicherweise die Wohnung von Johanna nutzen konnte, hatte ich Zeit für Yoga, eine entspannte Tasse Kaffee und habe in Ruhe meine Sachen zusammen gepackt. 

Doch als ich meinen Koffer schon mal die Treppen runter tragen wollte, ist dann blöderweise, die Tür hinter mir zugefallen. 

RALITÄTENWECHSEL - habt ihr das schon mal erlebt. Von 0 auf 100 findet man sich in einem anderen Gefühlszustand wieder. Es ist 8:45 Uhr, um 10:00 Uhr findet mein Seminar statt und ich stehe in einem fremden Haus, barfuß vor einer verschlossenen Tür, hinter der sich der Schlüssel für den Seminarraum, mein Geld und mein Handy in meiner Handtasche befindet und nicht zu vergessen auch meine Schuhe. Hier an dieser Stelle ruhig zu bleiben, war meine größte Herausforderung, denn ich habe gespürt, dass sobald ich mich auf das Gefühl der Panik einließ, sich mein Verstand in einen Bereich meines Gehirns zurückzog, in dem konzentriertes Nachdenken für die „optimale Lösung“ schwer möglich ist. 

Also tat ich das, was ich immer wieder empfehle: Erst mal LACHEN. Ihr könnt euch kaum vorstellen wie befreiend es ist, einfach über die Komik der Situation zu lachen und dann zu handeln. Handeln bedeutet, erst mal in aller Ruhe die Gegebenheit zu matrixen, so dass sich in mir das Gefühl der Leichtigkeit eingestellt hat und ich mir vorstellen konnte um 10:00 Uhr pünktlich mit dem Seminar beginnen zu können. 

Ablauf: Matrixen – jemanden auf der Straße ansprechen – Frank anrufen, der versuchen soll Johanna zu erreichen – barfuß quer durch Schöneberg joggen in der Hoffnung  eine Freundin zu Hause zu erreichen, die 1. ein Handy 2. ein Auto und 3. einen Kaffee für mich hat. (Matrix sei Dank war Anke noch zu Hause – 2 Minuten später wäre sie mit den Hunden Joggen gewesen)

Jetzt konnte ich in Ruhe telefonieren und planen. Die optimale Lösung war dann, bei den super netten, sympathischen, hilfsbereiten, im Nebenhaus wohnenden Nachbarn zu klingeln und ihnen die verrückte Idee schmackhaft zu machen, über das Dach des Hauses zu klettern und die Terrasse von Johanna zu erreichen. Hier hatte ich noch die Tür zum Lüften geöffnet.

Es hat funktioniert! Ich bin Anke und den beiden liebevollen Nachbarn mega dankbar für ihre spontanen Einsätze.

Anke hat mich dann noch zum Seminarhaus gefahren, wo ich dann um 9:58 Uhr ankam. Witziger weise stand bis dahin nur eine Teilnehmerin vor der Tür, da sich alle anderen aufgrund eines Fahrradmarathons in Berlin verspätet haben.

Fazit: Ruhe bewahren zahlt sich aus – sich in das Gefühl der Vorfreude zu begeben bewirkt Wunder – es gibt immer eine Lösung.

Gegen den IST-Zustand einer Situation anzukämpfen, mit ihm zu hadern oder ihn zu verfluchen, bringt uns nicht an den Punkt der Lösung – aber mit dem Leben zu kooperieren ist eine große CAHNCE, dieses zu meistern.

Ich bin dankbar, dass ich mal wieder so intensiv spüren durfte, wie wahr der Satz „Ich bin Erschaffer meiner Realität“ doch ist und das was ich lehre immer wieder funktioniert, wenn ich es anwende.

Autor: Martina Klimpel